Extremely Loud & Incredibly Close

Letzter Tag. Ich weiß, es klingt kitschig und auch ein bisschen naiv, aber es ist wirklich ein Erlebnis, diesen Film zum Abschluss noch mal im Berlinale Palast sehen zu dürfen – an dem Ort, wo all die großen Premieren und die Preisverleihung stattgefunden haben. Das Gebäude ist wirklich beeindruckend, das kann man nicht anders sagen. Allerdings ist nicht nur das Gebäude beeindruckend, sondern auch Daldrys Extremely Loud & Incredibly Close. Das Ding kommt unverkennbar aus der Traumfabrik Hollywood, dennoch ist es irgendwie ein bisschen anders. Besonders das Spiel von Thomas Horn geht unter die Haut und rührt wiederholt zu Tränen. Beeindruckender Film und sehr großartig gemacht.

 

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Schlange stehen II

Der Mensch ist egoistisch und ausschließlich auf sein eigenes Wohl bedacht. Widerlich, wie sich das beim Schlange stehen seinen Weg an die Oberfläche bahnt und die papierdünne Schicht, die das innere Übel des Menschen sonst notdürftig verdeckt, mit kotzstrahlartiger Energie durchbricht und alle trifft, die nicht man selbst ist. Als hätten sie ihr Gehirn beim Abholen der Karte am Ticketschalter gelassen.