Die Wahrheit

Die bittere Wahrheit ist, dass das die bittere Wahrheit ist. Das ewige Warten, dass das echte Leben beginnt. Dass wenn-ich-groß-bin anfängt. Im Warten vergehen Jahre und alle ich-habe-endlich-mals sind nur Momentsausbrüche aus dem Warten. Das geht so, Jahr um Jahr, Tag um Tag, Stunde um Stunde. Und die Haut fällt ein und schrumpelt sich klein und der Kater braucht drei Tage und zwei Stunden Schlaf geben’s auch nicht mehr her. Und plötzlich bist du Ende 20 und du fragst dich, was eigentlich seit dem Abi passiert ist. Und selbst, wenn du nach vier Bier und unter all dem ich-weiß-nicht es doch genau weißt, fehlt der Mut zum nüchternen ich-werde!. Denn das ich-werde! ist doch nicht echt. Du bist ja nicht… – Du bist ja nur du. Nur du. Und am Ende wird das Scheitern stehn und alles liegt in grünen Scherben, die Träume nach vier Bier sind zerbröselt wie trockene Hefe – und du bist wieder du. Nur du.

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Ein Gedanke zu „Die Wahrheit

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