Altes im alten

Da das Jahr nun fast zu Ende ist und ich schon seit über 2 Monaten keine Kapazität mehr zum (für hier) Schreiben hatte – alle meine Worte werden grade für die Abschlussarbeit verbraucht, die ich im Januar abgeben muss, was zur Folge hat, dass man beim Aufrufen dieser Seite nur noch metaphorisches Tumbleweed und Grillenzirpen in ansonsten peinlicher Stille vorfindet – dachte ich mir, so ganz stumm soll dieser Blog nun aber doch nicht ins neue Jahr rutschen. Da ich trotz dieses frommen Wunsches jedoch wie erwähnt keine Wortreserven habe, um sie zu etwas Neuem zusammenzufügen, kommt hier im Nachtrag noch die kurze Mitteilung über einen Punkt, der zwar nie auf meiner „vor-30-bucket-list“ stand, den ich aber trotzdem (unfreiwillig) abgearbeitet habe.

– Cheap, ich weiß. Totally unrelated: Auch. Und als wäre das noch nicht genug: Dieser „Text“ ist darüber hinaus einigen hier auch schon bekannt, aber hey. Desperate times… und so. Deswegen trotz allem: Los geht das jetzt:

Things to do before you’re 30…

…bis zur Hüfte kopfüber im Müllcontainer hängen, um deinen Schlüssel wieder rauszufischen, der beim Einwerfen des Mülbeutels gleich mit in den Container gefallen und bis auf dessen Grund durchgerutscht ist, weil du so unfassbar dämlich warst, den Schlüssel in der gleichen Hand zu behalten, wie den Müllbeutel, während dir dein sehr gut aussehender, extrem gut riechender Nachbar, der eigentlich grade zu einer Verabredung in die Stadt wollte, netterweise noch eben mit dem Handy Licht spendet, damit du deinen Schlüssel wieder aus dem Container ziehen und zurück in deine Wohnung kannst – Check.

Man kann mir also sicher viel vorwerfen – etwa das Wiederverwerten alter* Facebook-Statusmeldungs-Texte, nur damit dieser Blog sich nicht völlig sang und klanglos stillschweigend vom alten ins neue Jahr webt, ohne aber auch nur den Hauch einer optimierenden Nachbearbeitung an besagtem Text vorzunehmen – aber Zimperlichkeit gehört nicht dazu. Zu den vielen Dingen, die man mir vorwerfen kann, meine ich. Jedenfalls nicht, wenn es darum geht, einen Müllcontainer zu erklimmen, um hineinzutauchen. Nicht nur das Klischee ist hier kilometerweit zu riechen.

In diesem Sinne (in welchem jetzt genau?) wünsche ich euch allen, geneigte Leser, schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich für meinen Teil werde den allzu intensiven Kontakt zu Müllcontainern meiden und stattdessen an meinem Schreibtisch sitzend rutschen, nicht ohne mir aber um Mitternacht zwei Handvoll Wunderkerzen anzuzünden und in ein Partytrötchen zu tuten.

* Alt heißt im Übrigen: vom 5. November 2014. Und geduscht – nur zur Kenntnisnahme, verehrte Leser – habe ich nicht nur danach sofort, sondern auch seitdem schon wieder ziemlich oft. Und auch der Pulli, in dessen Ärmel ich mir bei der ganzen Aktion leider ein Loch gerissen hatte, ist wieder geflickt und heile. Und das, holde Leserschaft, war nun ein Gimmick, eine Behind-the-scenes-Information, sozusagen, von der noch keiner wusste. Etwas, womit ich diesen Text auf den letzten Zeilen nun auch für jene, die ihn bereits kannten, doch noch einmal lesenswert gemacht habe. Sofern sie denn die Treue besaßen, bis zum Ende durchzuhalten.

Hashtag: collectorsedition.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s